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    „Litera“,
    das Haus der Schrift soll
    innerhalb der Schule
    später einmal die
    Möglichkeit bieten,
    eine Brücke
    für Publikumsverkehr
     zuschlagen! Der Raum der
    Begegnung wird
     Café-Charakter haben.

    Hier können die Nachwuchstalente
    ihre Werke in Form von Bildern, Geschichten
    oder anderem darbieten.

In der Schreib- und Literaturwerkstatt darüber
arbeiten die Schülerinnen und Schüler im Schulalltag
an den meist selbst gesetzten Aufgaben.


Die Indigo-Schule erfordert à priori eine tiefe
Auseinandersetzung mit sich selbst. Auch wenn ein
erster Zipfel der Lebensaufgabe erkannt und ergriffen
wurde, herrscht innen und außen natürlich nicht
plötzlich nur noch eitel Sonnenschein im Sonnentor!

Kreatives Schreiben bietet eine gute Möglichkeit,
aufgewühlte Gefühle wieder ins Gleichgewicht zu
bringen.
Manchmal bleibt’s im Tagebuch, manchmal wird ein ansprechender Text daraus, vielleicht sogar ein
Roman .   

Auszüge der Arbeiten gibt es dann bestimmt auch hier zu lesen!

(Bis was von euch kommt, was von mir!)
Folgender Text ist z. B. entstanden, als ich den „Sponsorenring“ entwarf! Natürlich sollte der Entwurf nur so vor Überzeugungskraft sprühen, bis sich in mir die andere, auch so menschliche Seite zu Wort meldete:



Es stand abends in meinem Tagebuch...

Begegnung mit dem Miesepeter
oder
Meine größte Angst ist

 Meine größte Angst ist...

  • mit dem Gefühl und der Euphorie einer guten Idee im Bauch, auf eine Gruppe von Pessimisten und Neinsager zu stoßen!
     
  • Empfinden, dass sie mir bestimmt helfen werden! Überzeugt sein,
    dass meine Begeisterung ansteckend ist!!
     
  • Also ran an den Speck! An das Gute und ein Happyend glaubend, die
    Idee in die Gruppe tragen!
     
  • Erfahren, dass nichts passiert! Selbstvertrauen bröckelt! Verlieren wittern! Spüren, wie Kraft und Zuversicht vollständig und unaufhaltsam absorbiert werden von der wabernden, schwarzen Frustmasse, die die mächtigen Miesepeter zu produzieren in der Lage sind.
     
  • Einen letzten Versuch wagen! Ihnen sagen, dass sie mit derselben
    Kraft Positives, Erheiterndes, unseren Planeten Rettendes ersinnen könnten!
     
  • Erleben, wie die Neinsager und Pessimisten aufschauen, mich
    erwartungsfroh anschauen und fragen, ob ich wirklich daran
    glaube!
     
  • Und dann feststellen, dass ich mein Pulver verschossen habe. Die
    Dumpfheit und Leere innen spüren, keine Kraft mehr haben, Zuversicht zu verbreiten.
     
  • Sehen, wie der Hoffnungsschimmer wieder aus ihren Augen weicht!
    Hören, wie sie ein „Siehste!“ murmeln oder ein „Haben wir uns doch gleich gedacht!“, „Bringt doch alles nichts!“ und
    „Jetzt ist es eh zu spät!“
     
  • Frustriert und resigniert gehen, sich in Kenntnis dessen, dass es
    in der nächsten Gruppe das Gleiche sein wird mit resigniertem und
    traurigem Herzen abwenden!
     
  • Und dann auf einen fröhlichen, strahlenden Menschen treffen, der
    mir von seiner fantastischen Idee berichten möchte. Ihn unterbrechen und mich sagen hören, dass er es lassen kann, weil es eh nicht funktionieren wird!
     
  • IGITT!                            Claudia


Kali, eine indische Gottheit ist eine schwierige Verbündete
und doch …!
Die Auseinandersetzung mit der Angst lohnt, sagt sie!